Unsere Gemeinde hat eine Arbeitsgruppe gegründet um ein Parkplatzreglement zu erarbeiten. Wir haben uns ihren Vorschlag angesehen und waren nicht gerade begeistert. Also haben wir unseren eigenen Vorschlag erstellt, den ihr hier finden könnt.


Wir schlagen vor 4 unterschiedliche Zonen zu definieren:


  • Begrenzte Dauer

Wo:

Schulhaus Dorf

Friedhof

Schulhaus Thörishaus

Gemeindehaus Neuenegg


Die Parkplätze können gratis benutzt werden. Es hat aber eine vom Gemeinderat definierte Maximaldauer. Diese kann nicht durch bezahlen verlängert werden.

Für Anlässe kann die Gemeinde aber die Dauer temporär verlängern oder das Parkieren verbieten.

Ziel ist es Dauerparkierer zu verhinden. Es braucht keine Parkuhr, die Dauer wird mit der Parkscheibe ausgewiesen.


  • Begrenzte Dauer & Dauervermietung zu Randzeiten

Wo:

Stuberweg

Auschulhaus


Es gilt das gleiche wie bei der Zone mit begrenzter Dauer. Nur herrscht während der Schulzeit Parkverbot und nach der Schulzeit kann ein Teil der Parkplätze für Dauermieter vermietet werden. So kann dem Parkplatzmangel in diesen Regionen entgegen getreten werden, ohne dass dies Probleme verursacht.


  • Park & Ride

Wo:

Viehschauplatz

Alter Denner Thörishaus


Bei diesen Parkplätze muss man pro Stunde, pro Tag, pro Monat oder pro Jahr bezahlen. Pro Stunde oder pro Tag können direkt an der Parkuhr gelöst werden (und per App). Pro Monat oder pro Jahr kann auf der Gemeinde oder online erfolgen. Es gibt eine Reduktion nach der ÖV-Güterklasse, Wer in keiner Klasse wohnt (Süri, Bramberg, Landstuhl,...) der parkiert gratis. (Muss sich dafür mit Fzg-Nummer online oder auf der Gemeinde registrieren.)


  • Dauervermietung

Wo:

Zivilschutzanlage


Diese Parkplätze werden an Interessenten dauervermietet.


Ausnahmen: Angestellte der jeweiligen Liegenschaften können zeitlich unbegrenzt parkieren. (LehrerInnen, HauswartInnen,... usw.)

Unsere Hauptversammlung findet am 11. Mai 2021 statt. Nun ist auch der Standort bekannt. Wir führen die Versammlung in der Aula des SKZs durch.

Sämtliche Unterlagen findet ihr unter folgendem Link:

https://svp-neuenegg.chdrive.ch/index.php/s/JjjkkkHt7dbJAgw


Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Normalerweise schreiben wir hier über lokale Themen und nicht unbedingt über nationale Abstimmungen. Trotzdem ist es bei diesen beiden Initiativen aus unserer Sicht angebracht. Nicht nur weil sie eine ganze Branche komplett verändern wollen, nein vor allem auch weil sie als Wolf im Schafspelz daherkommen.

Grundsätzlich ist gegen sauberes Trinkwasser nichts einzuwenden und auch das Verzichten auf synthetische Pestizide, wie der Titel der zweiten Initiative vermittelt, klingt doch für uns alle erst mal verlockend.

Nun muss man aber auch wissen was wirklich im Initiativ-Text steht. So will zum Beispiel die Trinkwasser-Initiative erwirken, dass Landwirte nur noch selbst angebautes Futter verwenden dürfen. Wieso ein Landwirt nicht Ackerbau betreiben sollte, wenn es sein Betrieb zulässt und ein anderer besser auf Tierhaltung setzt, ist völlig schleierhaft und ist ein unglaublicher Rückschritt. Ein Rückschritt der unausweichlich zu einer teureren Produktion und somit entweder zu teureren Lebensmittel für uns alle führt oder am Schluss nur dem Import von Lebensmittel fördert.

Aber auch die Pestizidfrei-Initiative hat grosse Auswirkungen auf die inländische Lebensmittelproduktion. So werden synthetische Pestizide zum Beispiel auch bei der Reinigung und Desinfektion verwenden. Gerade in der Corona-Zeit sollte jedem klar sein, dass bei der Lebensmittelproduktion in der Landwirtschaft nicht auf solche Mittel verzichtet werden kann. Zudem dies bei dieser Initiative nur für die Landwirtschaft gelten würde. Jeder andere Einsatz wäre weiterhin möglich.

Auch wir möchten die Natur schützen und wollen den nächsten Generationen eine intakte Erde übergeben. Dies erreichen wir aber nicht, in dem wir die inländische Versorgung mit solchen extremen Forderungen verhindern und am Schluss nur die Produktion in andere Länder verschieben. In Länder, die im übrigen nicht einmal ansatzweise den Standard der Schweizer Landwirtschaft einhalten können.